Sich bewegen zu können ist die erste Voraussetzung, um jede Sportart zu meistern!

Was verstehe ich unter Bewegungslehre?

In einem Satz zusammengefasst: Unter Bewegungslehre verstehe ich im 1. Schritt das Beibringen von Körper- und Bewegungswahrnehmung/Bewusstsein, im 2. Schritt das Beibringen von Körper- und Bewegungskontrolle und im letzten Schritt das Verfeinern und Verbessern von Bewegungsabläufen, Muskelbeherrschung und Schwerpunktkontrolle.

Damit man sich vielleicht etwas mehr darunter vorstellen kann, versuche ich mal, das Ganze anhand von Beispielen zu erklären. Ich werde zuerst auf das Tanzen eingehen, da ich aus diesem Bereich komme, und danach auf andere Sportarten, bei denen mir einfach schon viel aufgefallen ist.

Beim Tanzen beschäftigen sich zum Beispiel viele ausschließlich nur mit ihren Schrittfolgen und den Figuren, die sie lernen. Wie sich ihre Bewegung dadurch aber verändert, wird meist nicht wahrgenommen. Das Endresultat sieht man dann auf der Tanzfläche: meist sind Bewegungen eckig, es ist wahnsinnig viel Kraft im Spiel, es wird gezogen und gezerrt, das Führen und Folgen klappt nicht richtig und es ist eher ein Kampf auf der Tanzfläche als ein gemeinsames miteinander Tanzen. Hier wird der 1. und 2. Schritt der Bewegungslehre vollkommen übersprungen. Man baut keine Wahrnehmung für seine Bewegungen auf, sondern geht sofort über zum letzten Schritt. Man lernt eine Bewegung und übt diese dann, bis es sich für einen selbst halbwegs gut anfühlt. Kontrolle über diese Bewegung hat man aber nicht, denn sobald man sie mit jemand anderem macht, funktioniert sie nicht mehr. Ab da fängt dann meist der Streit an, aber das gehört hier nicht hin…

Alles, was ich jetzt fürs Tanzen beschrieben habe, kannst Du auf andere Sportarten eins zu eins übertragen.

Andere Sportarten

Auch beim Schwimmen kämpfen viele eher gegen das Wasser an, als mit ihm zu arbeiten. Die Bewegungen sind ebenfalls eckig, der Körper liegt nicht vollständig im Wasser, man bekommt die Beine dadurch nicht hoch genug, man gleitet nicht durchs Wasser, sondern kommt nur langsam voran. Dadurch kann man keinen einheitlichen Atemrhythmus finden und evtl. tut nach dem Schwimmen sogar etwas weh.

Laufen, Radfahren, Tennis, Boxen und alle weiteren Sportarten, selbst Singen kann man dazu zählen!

Hier ist es ebenfalls so, dass gerne die ersten zwei Schritte übersprungen werden. Man fängt an, sich zu bewegen oder einen Bewegungsablauf zu üben, ohne sich vorher Gedanken zu machen, was eigentlich bewegt wird und wie man das schonend ausführen kann.
Für Menschen, die aus dem Leistungssport kommen oder in diesen wollen, ist es noch wichtig sich  mit den Aspekten der Bewegungseffizienz und der Kraftersparnis auseinander zu setzen, da dort kleinste Veränderungen enorme Auswirkungen auf die mögliche Leistungsfähigkeit haben.

Zum Beispiel: Durch eine Veränderung des Sattels beim Radfahren kann der benötigte Kraftaufwand um gut die Hälfte reduziert werden. Beim Laufen kann durch die richtige Stellung der Knie die Belastung stark sinken und beim Boxen kann durch eine flexible Hüfte eine schnellere Beinarbeit entstehen.

Ich hoffe, Du kannst jetzt ein wenig verstehen, was ich mit Bewegungslehre meine. Solltest Du also Interesse daran haben, an diesen Punkten zu Arbeiten und vielleicht mehr Leistung aus Dir herauszuholen bzw. mit deinem Körper schonender Sport zu treiben, dann lass es mich wissen!
Denn ich möchte Dir gerne zeigen und beibringen, wie Du das bewerkstelligst, egal ob Du im Hobby- oder im Leistungsbereich aktiv bist.

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